Mein Jahresrückblick 2025: Back on track

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2025 meinte es gut mit mir. Ich habe wieder auf meinen Weg zurück gefunden und bin in vielen Lebensbereichen ein gutes Stück voran gekommen. Die Mitwirkung an zwei Förderprojekten ermöglichten es mir, durch Coachings, Workshops und Vorträge die Leben zahlreicher Menschen zu berühren. Aber auch mein eigenes Leben wurde von den Ereignissen in diesem Jahr berührt und erlebte zahlreiche Upgrades.

Ein kurzer Rückblick verdeutlicht, dass das für mich in den letzten Jahren keineswegs Normalität war: 2023 gab es in meinem Leben kaum Grenzen, die Frieden geben und Sicherheit schaffen konnten. Es war einiges aus den Fugen geraten; vieles war „außer Rand und Wand“. 2024 war dann geprägt von vielen großen, mitunter sehr kurzfristig realisierten Entscheidungen. Der Titel meines Jahresrückblicks lautete nicht umsonst „Morgen, morgen, nur nicht heute – sagen die spontanen Leute“. Es waren gute Entscheidungen, die neue Rahmenbedingungen für mein Leben formten. Aber es war auch sehr viel Arbeit in recht kurzer Zeit. Und es waren parallele Veränderungen in grundlegenden Bereichen, zum Beispiel ein Jobwechsel, ein Umzug aufs Dorf und ein plötzlicher tierischer Mitbewohner. 2024 war aufregend. Im positivsten Sinne. Aber es war eben auch schwer vorhersehbar und unruhig.

2025 dagegen verläuft in den verhältnismäßig klaren Leitplanken, die ich mir im Vorjahr geschaffen hatte. Rückblickend scheint es, als hätte ich 2024 quasi mühevolle Vorarbeit geleistet, von der ich nun profitieren konnte. In 2025 war eine Form der Ruhe stets präsent. Obwohl „ruhig“ vielleicht nicht gerade das passendste Wort ist. Aber es war ein stetiges Jahr.

Ein Jahr ohne Drama und unvorhersehbare Krisen und Wendepunkte. Weitgehend jedenfalls. Welche eine Ausnahme es gab, welche Themen und Highlights mein Jahr besonders prägten und was sonst noch so passiert ist, liest du in meinem Jahresrückblick 2025!

Darum geht's in diesem Beitrag: Verbergen

Meine 7 Leben und ich sind auf dem richtigen Weg

Man sagt, Katzen haben 7 Leben. Und die brauchen sie meiner Erfahrung nach auch (dazu kommen wir nochmal)!

Manchmal kommt es mir so vor, als würde das auch für mich zutreffen: Nämlich dann,wenn ich zurück denke und merke, wie viel sich in den letzten Jahren in meinem Leben verändert hat. Und damit meine ich nicht unbedingt die äußeren Rahmenbedingungen oder was ich alles bereits erlebt, erlernt und erreicht habe. Vielmehr merke ich, wie sehr ich mich verändert habe. Wieviele limitierende Glaubenssätze ich schon losgelassen habe. Wie sehr ich mich persönlich und fachlich weiterentwickelt habe. So sehr, dass sich manche Dinge, die ich vor einigen Jahren gedacht oder gemacht habe, nach Erlebnissen aus einem anderen, einem früheren Leben anfühlen. Mittlerweile fremd, und doch irgendwie noch vollkommen vertraut. Ich meine das gar nicht negativ oder bedauernd – im Gegenteil. Ich bin sehr zufrieden damit, wohin ich mich entwickelt habe und wohin mich das als Mensch hier und heute schon gebracht hat.

Aber ich muss immer wieder daran denken, wenn mich heute Menschen ansprechen, die mich erst „in diesem Leben“ kennengelernt haben und mich auf meine vermeintlich angeborenen Stärken und Talente ansprechen: „Krass, ich könnte das gar nicht. Aber für jemanden wie dich ist es ja ganz einfach!“. Das sagen sie in der Regel nicht, um mich zu ärgern oder meine Leistungen und Erfolge zu schmälern. Sie wissen einfach nicht, wie es früher in meinem Leben und vor allem meinem Kopf ausgesehen hat (wie könnten sie auch, ohne mein früheres Ich zu kennen?). In einer bestimmten Situation sehen sie beispielsweise die Momentaufnahme einer mutigen, selbstbewussten Frau und nehmen einfach stillschweigend an, dass ich genauso immer bin und auch schon immer war. Als wäre es ein (unfaires?) Geschenk der Natur, das manche haben (ich) und andere eben nicht (sie).

Diese Menschen erkennen nicht, dass auch ich erst diese Frau geworden bin, indem ich Stück für Stück meine einst tiefen Selbstzweifel und sonstigen Ängste immer weiter ablege, um mich von Ballast zu befreien und endlich wirklich ich selbst sein zu können. Deshalb kann ich mich mittlerweile in immer mehr Situationen „wie ich“ verhalten und bin in diesen Momenten dann natürlich mutig und selbstbewusst – wie könnte es auch anders sein?

Ich bin fest davon überzeugt: Ent-Wicklung heißt, etwas wegzunehmen (Ängste, Zweifel, Blockaden etc.), damit endlich wirken kann, was ohnehin schon in uns ist. Damit unsere Schätze, Leidenschaften und Talente endlich Wirkung in dieser Welt entfalten dürfen. Und genau das ist es, was bei mir in solchen Situationen passiert. Weil ich viel Zeit und Energie in meine Entwicklung gesteckt habe – nicht mehr und nicht weniger.

Ich weiß für mich, ich bin auf dem richtigen Weg. Auf meinem richtigen Weg. Mit Leitplanken, die mir Sicherheit und Orientierung geben. Mein Leben fühlt sich mehr denn je echt an. Und nach meinem eigenen. Und es freut mich von Herzen, dass ich 2025 in meiner Rolle als Coach die Gelegenheit hatte, viele Dutzende andere Menschen bei ihrem nächsten Schritt zu begleiten.

Mein erstes Jahr in Vollzeit-Festanstellung

Tatsächlich war 2025 das erste (und vorerst letzte) Jahr, in dem ich komplett in Vollzeit festangestellt war. Grund dafür waren tatsächlich gleich zwei für mich spannende Projekte bei ProfeS, die über den Europäischen Sozialfonds Plus gefördert werden und an denen ich mitwirken wollte (und glücklicherweise auch durfte).

Mein letztes Jahr als FEMale Migrants Empowerment Coach

Im Juli 2024 startete ich bei ProfeS als Coach für das Projekt FEMME (FEMale Migrants Empowerment). Über dieses Förderprojekt werden Frauen mit Migrationshintergrund deutschlandweit auf dem Weg in den deutschen Arbeitsmarkt begleitet. Neben Workshops zu ganz unterschiedlichen Themen (vom Erstellen der Bewerbungsunterlagen über Kommunikationsmanagement, der Rolle der Frau oder Stressmanagement bis hin zu (häuslicher) Gewalt) erhalten die Frauen in Einzelcoachings individuelle und bedarfsgerechte Unterstützung für ihre persönliche Weiterentwicklung.

Deutschlandweit gibt es über 65 dieser Projekte, die Frauen mit Migrationserfahrung beraten und begleiten. Bei der Bilanzveranstaltung der Projektvernetzungsstelle MyTurn nach der ersten Förderperiode (bis Ende 2025) mit VertreterInnen aller Projektträger sowie des Ministeriums freuten wir uns nach mehr als 1.000 Projekttagen (3 Jahre) über weit mehr als 28.000 begleitete Frauen und viele Erfolge! Ein logischer Schritt also, dass dieses tolle Projekt um weitere drei Jahre verlängert wurde!

Ich selbst begleitete in diesem Kontext bis zu 35 Frauen gleichzeitig. Egal ob Unterstützung bei Bewerbungen, Post vom Jobcenter, Aufregung vorm Vorstellungsgespräch, eine persönliche Herausforderung oder auch das Teilen einer positiven Nachricht: Für viele der Frauen war ich die (oder zumindest eine der) Hauptansprechpersonen in unterschiedlichsten Belangen.

Eine Kundin von mir bedankt sich für die Unterstützung und fragt nach Stellen, an denen sie dieses tolle Projekt anderen Frauen empfehlen kann.
Hier ein Screenshot des Instagram-Posts.

Ich empfinde meine Arbeit immer als sinnstiftend (das ist eines meiner Hauptkriterien bei der Auswahl meiner Projekte), aber diese Tätigkeit ging doch ganz besonders in die Tiefe und an vielen Stellen auch unter die Haut. Schweren Herzens habe ich mich dazu entschieden, ab 2026 nicht mehr in dieser Funktion tätig zu sein, um zeitliche Kapazitäten für andere Projekte freizumachen – zumal die eher sozialpädagogische Tätigkeit nicht ganz meiner Ausbildung als Wirtschaftspsychologin entspricht. Trotzdem werde ich mich mit diesem Projekt auch weiterhin verbunden fühlen und (hoffentlich) andere Wege finden, die Teilnehmerinnen zu unterstützen. Hoffentlich wird es mir auch gelingen, Alternativen für mich selbst zu finden, die mir durch meine berufliche Tätigkeit ein ansatzweise vergleichbares Maß an Sinnhaftigkeit und Dankbarkeit zurückgeben.

An meinem letzten Tag machten wir eine FEMME-Weihnachtsfeier mit vielen Köstlicheiten aus den Herkunftsländern der Frauen.

In jedem Fall bin ich unfassbar dankbar für die Erfahrungen, die ich im Kontext dieses Projekts sammeln durfte. Die Lebensgeschichten der Frauen sowie die Herausforderungen bei einem Neustart in Deutschland berührten mich an vielen Stellen zutiefst. Die Zuversicht und Stärke, die viele von ihnen unter zum Teil widrigsten Bedingungen an den Tag legen, inspirierten mich und spendeten auch mir selbst an vielen Tagen Kraft. Nicht zuletzt stärkten mich das Vertrauen, das die Frauen in mich steckten, und die Dankbarkeit, mit der sie mir begegneten, sowohl als Mensch als auch in meiner Tätigkeit als Coach ungemein.

Ich bin als Transformationsbegleiterin in der Region Südpfalz tätig

Als Transformationsbegleiterin unterstütze ich Beschäftigte in der Südpfalz seit Januar 2025 bei der beruflichen Weiterentwicklung. Das Ziel: Ein möglichst zukunftssicherer Job, der zu den persönlichen Stärken und Interessen passt – und das auch, obwohl die Welt gerade mal wieder in vielerlei Hinsicht durchzudrehen scheint. Dies umfasst neben einem grundlegenden Verständnis der eigenen Stärken und Interessen auch die Stärkung der eigenen Resilienz sowie die Beratung zu passenden Weiterbildungsmöglichkeiten. In erster Linie coache ich in diesem Kontext also Menschen, die proaktiv ihre berufliche Zukunft in die Hand nehmen wollen. Und das dank Förderung vom ESF+ sowie dem Land RLP für Teilnehmende völlig kostenfrei!

Im Laufe des Jahres konzipierten und pilotierten wir zudem ein zusätzliches Workshop-Format für Unternehmen, um Beschäftigte in Transformationsprozessen zu begleiten und gleichzeitig deren Arbeitgeber zu stärken. Sowohl Konzeption als auch Durchführung haben richtig viel Spaß gemacht und bei den Teilnehmenden kam es auch sehr gut an – ich freue mich schon auf die weiteren Runden in 2026!

Meine drei KollegInnen bei ProfeS und ich sind für die Region Südpfalz zuständig, allerdings gibt es in ganz Rheinland-Pfalz TransformationsbegleiterInnen, die Beschäftigte im ganzen Land unterstützen. Koordiniert werden wir über die Transformationsagentur RLP, deren Aufgabe darin besteht, Veränderungsprozesse für Gesellschaft, Wirtschaft und Politik greifbar zu machen und auf all diesen Ebenen aufzuzeigen, wie sich Transformation erfolgreich gestalten lässt.

Im Februar fand beim Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung (MASTD) in Mainz das strategische Auftaktmeeting im Kontext des Projekts statt. Unter dem Motto #transformRLP haben wir viel vor!

Nach und nach stellt die Transformationsagentur RLP bei LinkedIn VertreterInnen der einzelnen Regionen vor, darunter mich – stellvertretend für das Team der Region Südpfalz. In diesem Kontext sollte ich in einem Satz beschreiben, was für mich die Transformation der Arbeitswelt bedeutet. Hier meine Antwort:

„Die Transformation der Arbeitswelt bedeutet für mich, dass jede*r die eigene berufliche Zukunft selbst proaktiv (mit)gestalten kann und muss – sonst macht es jemand anderes.“

Kathrin Frank

Der Vorstellungspost bei LinkedIn

Zahlreiche spannende (Netzwerk-)Veranstaltungen

In regelmäßigen Online-Veranstaltungen sensibilisierten wir als Transformationsbegleitung Region Südpfalz für Veränderungen am Arbeitsmarkt und machten auf die Unterstützungsmöglichkeit durch unser Förderprojekt aufmerksam, um Beschäftigte bei der Aufrechterhaltung der eigenen Beschäftigungsfähigkeit zu unterstützen.

Aber auch bei Offline-Veranstaltungen waren wir präsent: Im Mai feierten beim Rheinland-Pfalz-Tag über 200.000 Menschen das Leben und die Pfälzer Lebensfreude. Andere waren dagegen nicht nur zum Spaß vor Ort, sondern auch zum Arbeiten – so wie ich zum Beispiel. 🙂 Freitags war ich mit meinen beiden Kollegen der Transformationsbegleitung Region Südpfalz am Stand des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung (MASTD) vor Ort. Samstags war ich dann beim Mehrgenerationenhaus in Neustadt und vertrat dort mit meiner FEMME-Projekt-Kollegin Karin Silvestri von Pro Social Business zusätzlich auch mein 2. Projekt.

Außerdem durfte ich als Transformationsbegleiterin das Arbeitgeberforum Fachkräftesicherung der WEG (Wirtschaftsförderung Neustadt an der Weinstraße) mitgestalten und co-moderieren. An diesem Abend hielt ich auch meine erste Key Note über Future Skills und den Beitrag unseres Projekts zur Sicherung der Beschäftigungsfähigkeit, daraus ergaben sich spannende und inspirierende Gespräche, einige Interessierte für die Transformationsbegleitung 2026 und zu guter Letzt auch eine Anfrage, ob man mich nicht abwerben könne (offensichtlich nicht :)).

Bei zahlreichen weiteren Veranstaltungen kam ich mit inspirierenden Menschen ins Gespräch. Hier ein paar ausgewählte Beispiele:

  • Unternehmerabend in Neustadt an der Weinstraße
  • Transformationsroadshow in Kaiserslautern mit anderen TransformationsbegleiterInnen, der Arbeitsministerin Dörte Schall sowie RegionalvertreterInnen von Wirtschaft und Presse
  • Strategietag Digitalisierung der Landesregierung Rheinland-Pfalz in Worms
Prof. Katharina Zweig von der RPTU Kaiserslautern-Landau hielt einen spannenden Vortrag über KI.
An diesem Tag wurde auch das Projekt Transformationsbegleitung als Teil der Digitalisierungsstrategie des Landes vorgestellt. #transformRLP
  • ChangeLab 2025, die Jahreshauptveranstaltung der Transformationsagentur RLP für alle, die Transformation proaktiv gestalten wollen – über meine Highlights und Learnings habe ich einen eigenen Artikel geschrieben.
  • Tag der Qualifizierung der IHK Pfalz in Ludwigshafen
  • Netzwerkveranstaltungen des BVMW zu Themen wie „Empower your Business“ oder „New Work. New Spaces“, die nicht nur fachlich inspirierenden Input gaben, sondern auch Rahmen für zahlreiche spannende Gespräche mit interessanten Persönlichkeiten boten
Hier ein Foto von LinkedIn, als ich mich mit Benjamin Hirsch (stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse) über die Stolpersteine und Learnings auf dem Weg zu einer neuen Kultur inklusive der passenden Räumlichkeiten (daher der Veranstaltungstitel „New Work. New Spaces“) unterhalten habe.
Spannende, ehrliche und zum Teil überraschende Einblicke!

On air: Mein erstes Mal im Radio!

Im Rahmen der Transformationsbegleitung wurde ich außerdem gemeinsam mit einer Kollegin von unserem Lokalsender Antenne Landau interviewt.

Mein erstes Mal im Radio – das war aufregend!

In diesem Raum fand ein kurzes Vorab-Gespräch statt, bevor es dann weiter ins Studio ging.

Natürlich kamen mir im Nachhinein viel bessere Antworten in den Sinn, als ich in der tatsächlichen Interview-Situation ad hoc formulieren konnte – das ist ja meistens so und gehört wohl auch ein Stück weit dazu. Spaß gemacht hat es aber in jedem Fall auch schon bei der Premiere!

Wenn du magst, hör doch mal rein: Radio 1 Radio 2

In den letzten Jahren ergab sich immer wieder mehr oder weniger zufällig die Gelegenheit, meine Herzensthemen und persönlichen Erfahrungen in diesem Zusammenhang mit einer überraschend großen Anzahl an Menschen teilen zu dürfen:

Auch wenn es natürlich immer aufregend ist, freue ich mich doch immer auf und über diese Gelegenheiten!

Ich investiere Zeit und Geld in mich und meine (Weiter-)Entwicklung

Sowohl als Transformationsbegleiterin als auch als FEMME-Coach begleitete ich in diesem Jahr viele Menschen bei ihrer beruflichen Weiterentwicklung. Natürlich habe ich mich dadurch auch selbst persönlich und fachlich weiterentwickelt.

Darüber hinaus habe ich aber auch proaktiv zahlreiche Gelegenheiten ergriffen oder geschaffen, um mich gezielt in Themenbereichen weiterzubilden, die mich interessieren. Und als Scannerpersönlichkeit sind das ganz schön viele! 😀 Von daher habe ich 2025 erfreulicherweise in zahlreichen formalen und informellen Settings eine Menge dazu gelernt!

Durch die Teilnahme an regelmäßigen internen und externen Veranstaltungen im Kontext meiner beiden ProfeS-Projekte beschäftigte ich mich beispielsweise mit einschlägigen Themen von traumasensibler Beratung oder Resilienz und Selbstfürsorge für BeraterInnen bis hin zum Einsatz von praxistauglichen Einsatz von KI in Transformationsprozessen.

Einige weitere Fortbildungen möchte ich an der Stelle nochmal besonders erwähnen.

Fortbildung Psychische Erste Hilfe am Arbeitsplatz

Neben einer Auffrischung meiner Ersthelfer-Schulung in diesem Jahr nahm ich zudem an einer zweitägigen Fortbildung zu einem weiteren Thema teil, das mir sehr am Herzen liegt: der psychischen ersten Hilfe am Arbeitsplatz.

Ausbildung in psychischer erster Hilfe

Ich hoffe sehr, dass in diesem Bereich in den nächsten Jahren ähnlich häufig Menschen ausgebildet werden, wie in der physischen ersten Hilfe (auch wenn in diesem Bereich ebenfalls noch viel Verbesserungspotenzial besteht!). Denn ich glaube daran, dass unsere (Arbeits-)Welt ein gutes Stück besser (und ja, langfristig auch leistungsfähiger) wäre, wenn (noch) mehr Menschen für diesen Bereich sensibilisiert oder im Umgang mit diesem Thema gar geschult werden. Glücklicherweise bekommt dieses Thema durch den Trend der mentalen Gesundheit ja seit einigen Jahren bereits deutlich mehr Aufmerksamkeit. Erfreulich, finde ich!

In eine ähnliche Richtung ging auch der thematische Schwerpunkt für pädagogische Coaches beim jährlichen ProfeS-Weiterbildungstag: häusliche Gewalt. Denn ja, auch in Deutschland ist dieses Thema wichtiger und präsenter, als man vielleicht im ersten Moment vermutet. Wie wichtig wurde mir erst richtig klar, als mich eine der von mir betreuten Frauen nur wenige Tage später aus dem Frauenhaus anrief. Also bitte: Sei aufmerksam und schau nicht weg, wenn jemand in deinem Umfeld gerade Unterstützung brauchen könnte!

Tagung Transformationskompetenz im bayrischen Kloster Banz

Am 26.10. machte ich mich für eine Tagung zum Thema Transformationskompetenz auf den ca 3,5 stündigen Fahrtweg nach Bad Staffelstein, genauer gesagt ins bayerische Kloster Banz.

Auch wenn es inhaltlich für mich mehr Bestätigung als innovative Erkenntnisse gab, war es sicherlich nicht meine letzte Fortbildung an diesem besonderen Ort!

Ich bin jetzt IHK-geprüfte Fachkraft für Stressmanagement

Als Transformationsbegleiterin berate und bestärke ich Beschäftigte unter anderem darin, ihre persönliche Beschäftigungsfähigkeit durch Teilnahme an passenden Weiterbildungen aufrechtzuerhalten oder gar zu erhöhen. Das Land RLP unterstützt solche Bestrebungen mit einem spannenden Förderprogramm, dem QualiScheck. Ich bin ja grundsätzlich ein großer Freund von #practicewhatyoupreach, daher wollte ich diese Möglichkeit direkt mal selbst ausprobieren – auch um in künftigen Beratungsgesprächen eigene Erfahrungen mit einfließen lassen zu können.

Ich entschied mich für einen berufsbegleitenden, knapp 40-stündigen IHK-Lehrgang als Fachkraft für Stressmanagement und freue mich sehr über den erfolgreichen Abschluss in diesem spannenden und in meinen Augen weiterhin hochrelevanten Themenbereich!

Et voilà, da ist das Ding!
Viele Inhalte waren für mich aus bisherigen Ausbildungen bzw. meiner Tätigkeit als Coach bereits bekannt, so dass ich die Prüfung deutlich schneller absolvieren konnte.
Eine ehemalige Kollegin nahm 2025 über die Transformationsbegleitung auch an meinem Coaching teil. Das war ihre Reaktion auf meinen neuen Abschluss – danke für die Blumen! 🥰

Upgrade Notion-System: Life Design durch PPV Pro mit August Bradley

Vor vielen Jahren bin ich auf Notion und fast gleichzeitig die frei zugänglichen Videos von August Bradley über ein dort eingebettetes Life Operating System (LOS) gestoßen. In mühevoller Kleinstarbeit habe ich damals über viele Wochen hinweg dieses (durchaus komplexe) System für mich nachgebaut. Einige Jahre war es mein Alltagsheld und Friedensbringer sowie mein Accountability-Partner für meine persönlichen und beruflichen Ziele.

Irgendwann wollte ich das System an meine veränderten Lebensinhalte und die neuen technologischen Möglichkeiten anpassen – und bin (aus verschiedenen Gründen) kläglich gescheitert. Seit diesem Zeitpunkt nutze ich Notion zwar weiterhin fast täglich, aber nicht mehr so integriert und output-orientiert wie zuvor.

Das sollte sich ändern, aber eigentlich nicht mehr in diesem Jahr. Bei meiner Planung für das 4. Quartal 2025 (einen Teil davon habe ich als To-Want-Liste veröffentlicht) entschied ich mich dazu, mich im Jahresendspurt auf Fortschritte in Bezug auf meine Arbeit zu konzentrieren – also eigentlich explizit nicht auf System- und Prozessanpassungen.

Kurz darauf erfuhr ich allerdings, dass August Bradley sein gesamtes System neu konzipiert hat und gerade launcht. Ich war lange Zeit unentschlossen – u.a. aufgrund des hohen bereits geplanten Workloads zu dieser Zeit sowie auch dem nötigen zeitlichen und finanziellen Invest. Schließlich entschied ich mich dann aber doch dafür, die letzten Wochen des Jahres zu nutzen, mithilfe des frisch aufgesetzten Templates sowie der engagierten und ambitionierten Community aus der ganzen Welt mein System für 2026 wieder einsatzbereit zu machen.

Notion Life Design

Das Set-Up ist zum Jahresende zwar immer noch nicht abgeschlossen, aber auch hier ich bin schon ein gutes Stück voran gekommen!

Meine vielleicht wertvollste Superkraft und was (für mich) am Ende wirklich zählt

Im November habe ich mit Jan endlich mal wieder Jans Oma besucht. Ich hatte sie zu dem Zeitpunkt schon längere Zeit nicht mehr gesehen und war froh, dass wir im alten Jahr nochmal ein Wiedersehen arrangieren konnten.

Beim Ausgang des Pflegeheims stand ein Glas: „Zieh dir einen guten Gedanken“.

Ganz unscheinbar stand dieses Gläschen auf einem hübsch geschmückten Tisch an der Seite.

Da konnte ich natürlich nicht widerstehen! Auf dem zusammengerollten Zettelchen stand von Hand geschrieben:

Am Ende zählt nur, wie sehr du geliebt hast.

Für manche mag es sich dabei nur um dummes Gewschätz oder viel zitierte, unnötige Binsenwahrheiten handeln. In mir lösten die Worte aber etwas aus. In meinem November-Rückblick „Von Freundschaft und Lernen, Liebe und Sterben“ schrieb ich meine spontanen Gedanken dazu auf:

„Für mich steckt da ganz viel Wahrheit drin. Und es berührt mich, während ich diese Zeilen hier schreibe, denn ich merke, wie viel es in meinem Leben gibt, das ich liebe: Meine Familie, meinen Partner, unseren Kater, meine FreundInnen und so viel mehr. Aber eben auch meine Arbeit – wenn auch natürlich ein wenig anders. Und doch: Ich liebe meine Arbeit, meine Projekte und auch die Menschen, deren Leben und Arbeiten ich durch unsere Zusammenarbeit ein ganz kleines Stückchen besser machen kann.“

Jetzt – beim Schreiben meines Jahresrückblicks – spüre ich mit etwas Abstand, dass es noch um so viel mehr geht. Und plötzlich fällt mir der spontane Schnappschuss ein, den ich vor ein paar Tagen (ausgerechnet^^) beim Weihnachtsgottesdienst machte, ohne zu wissen warum und wofür eigentlich. Unter dem Liedtext stand folgende Aussage:

„Lieben heißt, jemandem Gutes wollen.“

Thomas von Aquin

Mich hatten die Worte in diesem Moment irgendwie berührt, ohne dass ich es richtig greifen konnte. Irgendwie habe ich – ohne danach zu suchen – die Antwort auf eine Frage gefunden, die ich mir in diesem Moment gar nicht bewusst gestellt hatte. Und doch glaube ich liegt in dieser Ergänzung viel meiner persönlichen Wahrheit: Dass Lieben bedeutet, anderen Menschen (ob FreundInnen oder Fremden) oder aber auch einer Sache (wie meiner Arbeit oder einem speziellen Projekt) von Herzen etwas Gutes zu wünschen, auch wenn man selbst davon nicht direkt profitiert.

Ich bin davon überzeugt, dass das nur aus einem gesunden Selbstvertrauen heraus entstehen kann: Denn es ist leider keine Selbstverständlichkeit, sich selbst etwas bedingungslos gönnen zu können. Und doch ist es gleichzeitig eine wichtige Grundlage. Nur wenn wir uns selbst lieben (können), wollen und nehmen wir für uns selbst so viel Gutes in Anspruch, dass ein Überschuss entsteht, den wir mit anderen teilen können.

Ich glaube, mich selbst und andere aufrichtig lieben können zu lernen, ist eine der wichtigsten Lektionen und meine vielleicht wertvollste Fähigkeit, die ich in den letzten Jahren gelernt und ausgebaut habe. Dazu gehört auch, den jetzigen Moment nicht nur zu akzeptieren, sondern auch genießen zu können, wie er in diesem Augenblick ist. Auch ich habe in diesen Hinsichten (Achtsamkeit, bewusster Genuss und Hingabe, (Selbst)Liebe) noch sehr viel Potenzial und zahlreiche Lektionen zu lernen. Aber wenn ich sehe, wo ich herkomme, bin ich schon ganz schön weit gekommen.

So, das war’s jetzt mit dem philospohischen Exkurs. Wir bleiben beim Thema Liebe und jemandem Gutes wollen, werden aber wieder konkreter und wenden uns dem süßesten Kater der Welt zu: Mogli.

Der bitter-süße Duft von (bedingter) Freiheit

Mit Moglis Einzug war klar, dass Jan und ich uns zunächst etwas einschränken müssen. Das wussten wir vorher und es war offensichtlich auch absolut in Ordnung für uns. Zeitgleich mit Mogli wuchs im Laufe der Zeit auch unsere Unabhängigkeit im Alltag wieder an:

Nach nun 14 gemeinsamen Monaten hat nicht nur Mogli ein hohes Maß an Freiheit erlangt, sondern auch Jan und ich haben viel von unserer Unabhängigkeit zurück bekommen. Aber natürlich war auch das ein Prozess, den ich hier kurz skizzieren möchte.

Mogli erkundet seine Nachbarschaft

Nachdem Mogli im Oktober 2024 kurzfristig mitten in unserem noch vorherrschenden Umzugschaos bei uns eingezogen ist, fanden und wuppten wir schnell einen neuen gemeinsamen Alltag: Da Babykatzen anfangs nur wenige Stunden allein gelassen werden dürfen, wechselten Jan und ich uns mit dem Mogli-Sitting ab. In der ersten Zeit durfte er auch häufig mit auf Jans Arbeit und schlich sich dort in Büros und Herzen seiner KollegInnen. Nach einer Weile konnten wir beide wieder entspannt arbeiten gehen und auch darüber hinaus unseren Tag etwas selbstbestimmter planen.

Als Mogli sich in seinem neuen Zuhause eingelebt hat und die Temperaturen draußen etwas angenehmer waren, wurde es Zeit für den nächsten Schritt: Ab in die große weite Welt – aber wir starteten mit der Nachbarschaft!

Im Februar darf Mogli das erste Mal raus an die frische Luft. Für ihn öffnet sich eine bis dato völlig nuee Welt – wie aufregend!
Wenn auch zunächst nur an der Leine, erkundet er die für ihn neue Welt tapsig, höchst interessiert und neugierig.
Kurze Zeit (und eine Kastration später) tollt Mogli völlig selbstständig durch die Wiesen und Weinberge. Hallo Freiheit!

Falls du dich wunderst, was Mogli da eigentlich um den Hals trägt: Das ist ein GPS Tracker für Katzen. Dadurch bekommen wir nicht nur ein Gefühl für seinen Bewegungsradius, sondern können ihn im Fall der Fälle aufspüren, falls er in einem Keller oder Hof eingesperrt werden sollte.

Darüber hinaus liefert uns der Tracker Einsichten in seine Schlaf- und Aktivitätsgewohnheiten. Ob man das braucht oder nicht, darüber lässt sich sicherlich streiten. Manchmal ist es aber schon ganz witzig und/oder spannend.

In der lokalen Rangliste hält sich Mogli wacker auf Platz 1 – das Foto ist vom Monatsanfang.

In jedem Fall hilft die App meistens dabei, sich nicht unnötig Sorgen um den kleinen Racker zu machen und schnell eine Antwort darauf zu finden, wo er sich eigentlich mal wieder rumtreibt.

Jede Woche gibt es darüber hianus eine wie ich finde – süße KI-basierte Zusammenfassung.

Einen großen Nachteil des Freigangs kann die App jedoch nicht beeinflussen: Den natürlichen Jagdtrieb eines jungen Katers. So schleppte Mogli mal lebende, mal bereits tote Tiere mit zu uns. Für mich durchaus ein Thema, mit dem ich mich immer wieder auseinander setzen muss.

An sich sind wir mit der Anzahl der nach Hause geschleppten Beutetiere verhältnismäßig gut dran (glaubt man anderen Erfahrungsberichten im Internet), trotzdem spielten sich da immer mal wieder dramatische Szenen in unserem Zuhause ab, wenn Mogli noch lebende Mäuse oder gar Vögel ins Haus brachte. Mit der Zeit wurde Jan richtig gut darin, die Beutetiere wieder einzufangen und nach einem prüfenden Blick und ggf. einer Nacht bei uns im sicheren Karton (um den Schock zu überwinden) zurück in die Freiheit zu entlassen.

Der kleine Räuber

Manchmal reichte das jedoch nicht: Innerhalb kürzester Zeit schleppte Mogli bei uns 2 Vogelbabies an, die wohl aus dem Nest gefallen waren. Furchtbar! Wir konnten sie vor Mogli retten, allerdings konnten wir sie ja schlecht einfach wieder raussetzen und ihrem Schicksal überlassen. In dieser Zeit zeigten sich die großen Vorteile von Social Media: Über einschlägige Facebook-Gruppen (die wir beim ersten Mal zunächst stundenlang recherchieren mussten) bekamen wir innerhalb von Minuten Unterstützung, wie die Kleinen erstzuversorgen sind und wer in der Nähe sie anschließend professionell aufnehmen kann. Für die Vögelchen Glück im Unglück: Für beide Vögelchen konnten wir Pflegestellen organisieren! Beide konnten erfolgreich aufgepeppelt und kurze Zeit später wieder in die Freiheit entlassen werden. Ein Hoch auf diese Ehrenämtler – Chapeau für diese tolle Arbeit!

Weniger dramatisch, aber im Alltag auf die Dauer doch auch nervig war die Tatsache, ständig mitten in der Nacht Mogli die Tür zu öffnen und ab dann im Bett liegend immer mal wieder einen Blick auf die App zu werfen (yes, Luxus!), ob er in der Nähe ist, vielleicht vor der Tür sitzt und wieder ins Häuschen möchte. Es sollte also eine Katzenklappe her!

Am 12. Oktober machten wir uns also ans Werk. Da es wieder der 12. eines Monats war, habe ich in meinem 12 von 12 darüber berichtet.
Et voilà: Moglis eigene Haustür 🙂

Zwischen den Jahren haben wir nun noch ZeroMouse installiert, eine KI-gestützte Kamera für die Katzenklappe, die Beute erkennt und dann den Zugang zum Haus verriegelt. Mal sehen, wie gut das funktioniert. (Mit der Zeit sollen Katzen dann auch lernen, keine Beute mehr mit nach Hause zu bringen. Ich hoffe ja darauf, dass er sich deshalb dann insgesamt zumindest ein kleines bisschen weniger auf die Jagd macht, aber das könnte natürlich durchaus auch eine naive Wunschvorstellung sein.)

Natürlich gefällt uns draußen nicht unbedingt immer, was wir sehen – so zum Beispiel an einem Tag im Dezember, als meine Eltern zu Besuch waren:

Mogli will hoch hinaus! Was am Anfang recht harmlos aussieht, macht uns kurz darauf durchaus Bauchschmerzen. Er zieht sich immer weiter nach oben.
Der Rückweg dagegen ist schwieriger. Zahlreiche Passanten bleiben stehen, um Moglis und unsere Bemühungen eines sanften Abstiegs zu beobachten bzw. (ungefragt) zu kommentieren.

Wir wollen uns gar nicht vorstellen, was er den ganzen Tag so treibt. Ein Hoch auf die 7 Leben einer Katze!

Unser Weg (zurück) in die Freiheit

Die Katzenklappe allein bedeutet natürlich sowohl für Mogli als auch für uns ein großes Stück Freiheit! Doch mittlerweile sind wir sogar noch ein Stück weiter und haben diverse Möglichkeiten erfolgreich ausprobiert, die uns auch die ein oder andere auswärts verbrachte Nacht ermöglichen.

Feuertaufe: Urlaub in der Nachbarschaft – Mogli allein zu Haus

Erwachsene Katzen können theoretisch problemlos eine Nacht allein daheim bleiben. Allerdings ist es auch hier wichtig, das Tier schrittweise an die neue Situation heranzuführen. Die Feuertaufe für eine Auswärtsnacht mit Mogli allein zu Haus wollten wir daher so niedrigschwellig wie möglich halten. Praktischerweise ergab sich kurz vor meinem Geburtstag Ende März eine gute Gelegenheit dazu, als meine Eltern sich für einen Besuch ankündigten: Die Ferienwohnung direkt gegenüber von uns hatte ein verlockendes Angebot für eine Verlängerung, so dass Jan und ich uns kurzerhand für einen Kurzurlaub nebenan entschieden. Auch wenn zu dieser Zeit viel Trubel in unserem (Arbeits-)Leben war, tat der Tapetenwechsel sehr gut und wir konnten am Abend und früh morgens nochmal nach Mogli sehen. Er besuchte uns zwar mal in Hof und Garten, aber verbrachte seine erste Nacht allein daheim völlig problemlos.

Was für eine Erleichterung, ihn auch mal eine Nacht allein lassen zu können!

Bei einem solchen Haushüter kann ja wohl nichts schief gehen 😀

Mogli-Urlaub unter Gleichgesinnten

Natürlich reicht eine einzelne Nacht nicht immer aus, aber auch dafür haben wir in diesem Jahr eine tolle Alternative ausprobiert und für gut gefunden: Ende Juni wagen Jan und ich den Versuch, Mogli in der Zeit unseres gemeinsamen Sommerurlaubs in eine Katzenpension zu bringen. Ich war so aufgeregt, ob das alles funktioniert und drückte die Daumen, dass er sich dort wohl fühlt!

Glücklicherweise hielt uns die Pensionsbesitzerin stets auf dem Laufenden und Mogli wurde als „Vorzeige-Pensions-Kater“ gelobt. Eh klar, dass Mogli in dieser Zeit auch alle Mitarbeitenden um den Finger – äh pardon, die Pfote – gewickelt hatte und sie ihn durchaus gerne noch etwas länger um sich gehabt hätten. 😀

Für uns war es auf jeden Fall eine große Erleichterung, dass auf diese Weise hin und wieder auch „normale“, längere Urlaube zu Zweit drin sind! Und mit dem Wissen, dass Mogli gut versorgt ist, konnten wir uns um so mehr auf unseren Urlaub konzentrieren und am Ende entspannt und vorfreudig dem Wiedersehen mit Mogli entgegen fiebern! Allerdings war dieses in dem Fall nur von kurzer Dauer: 3 Wochen später sollte es nämlich nach Wien gehen, um Jans Bruder bei seinem Umzug zu helfen.

Mogli-Sitting

Wieder stellte sich die Frage: Wie stellen wir sicher, dass auch Mogli in der Zeit versorgt wird und trotz unserer Abwesenheit eine gute Zeit hat? Ihn nach so kurzer Zeit erneut in die Katzenpension zu bringen, war für uns aus unterschiedlichen Gründen keine Option: Unter anderem wollten wir ein ständiges Hin und Her für Mogli vermeiden und auch aus finanzieller Sicht wollten wir ihn nicht direkt wieder in professionelle Betreuung geben. Wir sind schon fast davon ausgegangen, dass Jan allein nach Wien fährt, als sich meine liebe Schwester Nicole dankenswerterweise kurzfrisitig zum Mogli-Sitting bereit erklärte. Sie lebt eigentlich in München, aber verbrachte in unserer Abwesenheit ein paar Tage bei uns auf dem Dorf. So war es auch für sie wie ein kleiner Kurzurlaub!

Ganz besonders viele Schmuse- und Spieleinheiten gab es – mit meiner Schwester ging es Mogli richtig gut! 🙂
Nach unserer Rückkehr gab es ein fröhliches Wiedersehen mit Mogli…
… und natürlich auch mit meiner Schwester, die nach unserer Rückkehr noch ein paar Tage länger blieb. <3

Insgesamt haben sich also zahlreiche Möglichkeiten ergeben, mit denen sowohl Jan und ich als auch Mogli (wieder) ungemein an Freiheit und Unabhängigkeit gewannen. Einen dramatischen Rückschlag für alle Beteiligten gab es jedoch im August.

Der Rückschlag: Es hat Bumm gemacht (Moglis Unfall)

Schon in meiner Einleitung spoilerte ich, dass es in meinem weitgehend dramafreien Jahr durchaus eine dramatische Ausnahme gab: Nachdem ich am 25.8. von einer Veranstaltung des Ministeriums in Mainz mit dem Rad nach der Arbeit abends nach Hause kam, fand ich unseren Kater in der Nähe der Haustüre mit einem für ihn absolut untypischen Verhalten: Statt mich wie sonst auch fröhlich schnurrend zu begrüßen, blieb er bei meiner Ankunft fast regungslos sitzen. Selbst die Augen konnte er kaum offen halten. Jan und ich merkten sofort: Hier stimmt etwas ganz und gar nicht! Auch wenn keine äußeren Verletzungen sichtbar waren, wussten wir, dass wir Mogli so schnell wie möglich in eine Tierklinik bringen müssen. Wenn dich die ganze Geschichte interessiert, findest du die Langfassung hier: Teil I und Teil II.

Die Kurzfassung: In der Tierklinik angekommen stellte sich nach einigen Untersuchungen heraus, dass Mogli vermutlich von einem Auto angefahren wurde und aufgrund eines Bauchwandabrisses umgehend operiert werden müsse. Die OP selbst lief zwar gut, verdeutlichte allerdings auch den Schweregrad der inneren Verletzungen. Wir waren sooo unfassbar erleichtert, als er die erste Nacht gut überstanden hatte und wir ihn am Abend endlich wieder zu uns holen durften!

In meinem Monatsrückblick August schrieb ich:

„Gleichzeitig waren wir schockiert über seinen Zustand: Obwohl die OP bereits mehr als 24h her war, torkelte er noch immens. Er hinkte weiterhin und konnte sich nur sehr schwerfällig bewegen. Ganz schlimm war es jedoch, als wir zum ersten Mal einen Blick auf seinen Bauch werfen konnten: Moglis gesamte Unterseite war überall lila und blau – und voller Schwellungen unterschiedlichen Ausmaßes. Zudem sah die Narbe wirklich wüst aus und die Tackernadeln vermittelten den Eindruck, er käme gerade direkt von der Schlachtbank…

Sein Zustand nahm uns beide ganz schön mit und rührte uns mehrfach zu Tränen. Gleichzeitig waren wir soo dankbar und erleichtert, dass er am Leben und endlich wieder bei uns war. Denn natürlich konnte die Tierklinik die beste medizinische Versorgung sicherstellen – aber für eine möglichst liebevolle und fürsorgliche Umgebung bei seiner Genesung waren natürlich wir und seine gewohnte Umgebung die bessere Wahl.“

Mogli ruht sich auf einer seiner Lieblingsdecken aus. Der Trichter verhindert, dass er an der Narbe knabbert.
Sein Bauch ist hier schon weitgehend verheilt (ich erspare dir den Anblick der frisch operierten Wunde!).

Für eine optimale Heilung musste Mogli sich eine Weile möglichst schonen. Für möglichst wenig Bewegung sollte er in der ersten Zeit in einem möbelarmen Raum untergebracht werden. In meinem Büro richteten wir ihm sieben (!) unterschiedliche Schlafplätze ein, damit er auch mit geschwollenem und schmerzhaftem Bauch immer wieder neue Schlafpositionen finden und trotz der Verletzungen möglichst gemütlich liegen konnte. Auch meinen Schlafplatz richteten wir bei ihm ein, damit er auch nachts beobachtet, versorgt und umsorgt werden konnte.

Gemeinsam konnten wir Mogli in der ersten Zeit nach seiner OP tatsächlich eine lückenlose 24h-Betreuung bieten – was bei zwei 8h-Arbeitstagen sowie dem parallelen allgemeinen Alltagswahnsinn zugegebenermaßen zeitweise eine organisatorische Herausforderung war.

Tag und Nacht war immer mindestens einer von uns bei Mogli. Auch wenn Jan und ich uns sehen oder miteinander sprechen wollten, ging das anfangs nur im Krankenzimmerchen.

Da Mogli tagsüber sehr viel schlief, konnten wir von zu Hause meist relativ normal arbeiten. Unsere Präsenztermine legten wir in Absprache miteinander – ein Glück, dass wir in der Hinsicht beide zumindest ein Stück weit Flexibilität hatten! Nachts war es da schon etwas schwieriger, insbesondere als es Mogli nach den ersten Tagen Stück für Stück besser ging. Denn von diesem Zeitpunkt an wollte er natürlich nicht mehr freiwillig in diesem kleinen Raum bleiben!

Der Schlafentzug machte sich nach einigen Tagen bei mir mit einer gewissen Reizbarkeit bemerkbar. Glücklicherweise löste mich Jan so gut es ging auch in der Nachtschicht ab. Und natürlich gab es neben der Erleichterung auch ganz viele Glücksmomente im noch engeren Alltag mit unserem tapferen Mogli.

Auch wenn es in vielen Hinsichten eine wirklich herausfordernde und anstrengende Zeit war, zahlten sich all unsere Bemühungen am Ende aus und Mogli ging es erfreulicherweise Tag für Tag besser. An einem sonnigen Tag nahmen wir ihn an der Leine mit raus auf den Balkon: Es war wirklich rührend, wie er sein Gesicht der Sonne entgegenstreckte, als ihm zum ersten Mal nach seinem Unfall wieder frische Luft um die Nase wehte.

Als das Schlimmste überstanden ist, darf er dann auch wieder durch das gesamte Haus toben. Nach gut 10 Tagen konnte endlich auch der lästige Trichter ab! Er verhinderte zwar erfolgreich, dass Mogli an der Wunde oder den Klammern knabberte, aber ob beim Fressen, Spielen oder Putzen des restlichen Körpers: Das Ding war ihm immer im Weg!
Auch wenn er noch zwei weitere Wochen eng betreut werden musste, konnte er sich immerhin im Haus wieder einigermaßen frei bewegen – und damit wir auch! Hier „erlegt“ er eine Packung Linsenwaffeln und bringt sie ins Bett.
Klassische Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, wenn du mich fragst.

Irgendwann wollte und durfte er auch wieder ganz nach draußen: Zunächst mit uns und anfangs nur an der Leine, später dann auch wieder auf eigene Faust.

Und ja, natürlich fällt es uns vor allem seit dem Unfall manchmal schwer, Mogli wieder rauszulassen. Trotzdem wissen wir auch: Für ihn ist es das richtige!

Denn wie heißt es so schön: „Schiffe sind im Hafen am sichersten – doch dafür wurden sie nicht gebaut.“ Mogli ist einfach keine Wohnungskatze. Und da wiegen seine Bedürfnisse und sein Charakter für uns weit mehr als unsere Angst. Auch wenn wir uns insbesondere nach dem Unfall schon ein wenig mehr Respekt vor den Autos gewünscht hätten. Aber Moglis Freude und Begeisterung, mit der er nach dem Unfall wieder durch die Weinberge flitzte, war einfach nur herrlich zu beobachten und so was von ansteckend!

Bis heute sind wir immer wieder von Herzen dankbar dafür, dass Mogli sich komplett erholt hat und keine Folgeschäden erlitten hat!

Allerdings mussten wir aufgrund des Unfalls den weiteren gemeinsamen Urlaub umplanen, der eigentlich über den 60. Geburtstag meiner Mutter vorgesehen war. Da wir Mogli aber nach all den Strapazen des Unfalls nicht in eine Pension geben wollten, blieb Jan mit ihm zu Hause, so dass er in Ruhe und in gewohnter Umgebung vollständig genesen konnte.

P.S. Gott sei Dank muss ich dieses Jahr „nur“ von diesem einen Unfall berichten – 2024 sah das ganz anders aus: ein schwerer Radunfall meiner Mutter, sowohl mein Freund Jan als auch meine Schwester waren in einen Autounfall verwickelt und Jans Mutter und ihr Freund verletzten sich bei einem Spaziergang ebenfalls stark. Einfach nur verrückt war das!

Kätzchen on tour: Mogli erobert mit uns die Welt

Natürlich wollen wir Mogli aber auch nicht immer daheim lassen, wenn wir unterwegs sind: Er ist – entgegen dem Katzenstereotyp – ein neugieriges und extrovertiertes Kätzchen. Nach seinen Ausflügen zu Jans Arbeit als Baby wollten wir daher irgendwann mal ausprobieren, ob wir ihn nicht hin und wieder auch einfach zu geeigneten Orten mitnehmen können.

Tagesausflug ins Pflegeheim

Das testeten wir bei einer geeigneten Gelegenheit: Wir überraschten Jans Oma im Pflegeheim mit unserem zuckersüßen und tapsigen Mitbringsel. Sie hatte früher selbst Katzen und freute sich riesig über die tierische Abwechslung. Mogli machte es sich nach einer ausgiebigen Erkundung des Zimmers, zahlreichen Streicheleinheiten von Oma und schockverliebten Pflegekräften direkt auf dem Bett gemütlich. Zeit für ein Nickerchen!

Uns zeigte sein Verhalten an diesem Tag, dass er solchen Ausflügen durchaus offen gegenüber steht.

Familienurlaub über Weihnachten

Ende des Jahres – genauer gesagt an Weihnachten – gingen wir dann noch einen Schritt weiter: Ich nahm Mogli über die Feiertage mit zu meinen Eltern nach Walldürn. Ich war wirklich unsicher und auch ein wenig aufgeregt, wie Mogli sich wohl verhalten wird. Tatsächlich war jedoch jegliche Sorge unbegründet: Auch dort erkundete er sein neues Umfeld neugierig-interessiert und zugleich entspannt.

Kurztrip in Frankreich über Silvester

Da alles so problemlos verlaufen ist, entschieden wir uns nach den Feiertagen (genauer gesagt am 29.12.) spontan dazu, am nächsten Tag bis über Silvester in einen umgebauten Viehwagon nach Frankreich zu fahren – selbstverständlich ebenfalls mit Mogli (ohne ihn wäre insbesondere über Silvester keine Option gewesen – wie die meisten anderen Tiere leidet er auch er sehr unter den bedrohlich klingenden Böllern :(). Glücklicherweise lag die Hütte sehr abgelegen, so dass er in diesem Jahr weitgehend davon verschont geblieben ist.

Weitere besondere Momente in 2025

Moin #MOIN, moin Bremen!

Im Februar ging es für mich im Kontext meiner Selbstständigkeit ab nach Bremen! Dort stellte ich meine Ergebnisse zur Evaluation des Transferkonzepts des Projekts #MOIN (Modellregion Industriemathematik) vor und moderierte einen Workshop mit 35 Teilnehmenden zu dessen Weiterentwicklung. Anschließend ging ich mit zwei guten Freundinnen noch in ein kleines Musical, das als sozialpädgogisches Projekt von SchülerInnen umgesetzt wurde. Richtig stark war das!

In meinem 12-von-12 im Februar habe ich ausführlicher von meinem Tag berichtet.

Vor 10 Jahren startete meine Reise als Wirtschaftspsychologin

Apropos Bremen: Im Oktober 2015 startete ich meinen Master in Wirtschaftspsychologie an der Universität Bremen – ein wichtiger Meilenstein für mein künftiges Leben!

By the way, beinahe hätte ich diesen Weg nie eingeschlagen: Ich wusste, dass dieses Studium sehr begehrt war und hörte, dass die Aufnahmeprüfung dementsprechend schwierig sei, weil eben nur die besten AbsolventInnen genommen wurden. Zu dieser Zeit (und auch noch eine Weile danach) kämpfte ich mit schweren Selbstzweifeln und wollte es daher gar nicht erst versuchen, weil ich es in meinen Augen ja eh nicht schaffen würde. Und dann noch die lange Anreise bis nach Bremen…

Ich redete mir ein, dass der ganze Aufwand noch nicht mal einen Versuch wert war – obwohl mich das Themenfeld total faszinierte und ich eigentlich unbedingt genau dieses Themenfeld studieren wollte. Glücklicherweise überzeugten mich damals meine Eltern, es doch einfach zu versuchen und ein paar Tage Urlaub mit der Aufnahmeprüfung zu verbinden. So wäre der Aufwand gar nicht mehr so hoch und im Worst Case waren es dann wenigstens ein paar schöne Tage. Gesagt, getan – es ging also ab nach Bremen.

Das sollte sich als eine der besten Entscheidungen meines Lebens herausstellen! Denn glücklicherweise bestand ich die Prüfung (sogar als eine der besten) und startete wenig später mit meinem Studium der Wirtschaftspsychologie. Sowohl beruflich als auch privat eine unglaublich prägende Zeit, die mich bis heute fachlich und persönlich stark beeinflusst.

Anlässlich dieses Jubiläums bekam ich dann auch Besuch von einer Freundin und absolutem Herzensmenschen! Es war zwar nur kurz, aber sooo schön: ein Wellness-Tag in der neu eröffneten Therme in Bad Dürkheim, ein leckeres Curry, ein paar Spiele, ein gemütliches Frühstück – und vor allem ganz viele tolle Gespräche.

Natürlich schaut Mogli, ob beim Spielen alles mit rechten Dingen zugeht.

Danke, dass du da warst – ich habe mich riesig gefreut!
Und ein noch größeres Danke für deine Freundschaft in den letzten 10 Jahren – ohne dich wäre ich sicher nicht da, wo ich jetzt stehe!

Mein Mobilitäts-Upgrade: Erstes Auto und eigenes eBike

Anfang 2025 war es so weit: Ich habe mein erstes Auto auf mich zugelassen!

In meinem Februar-Rückblick schrieb ich:

„Meinen Führerschein habe ich mit 17 Jahren gemacht. Bei diversen Roadtrips u. a. durch Italien, Spanien, die Türkei, Mexiko, Südafrika, Swasiland oder Namibia habe ich bereits einige 1.000 Kilometer auf internationalem Asphalt (und Sand 🙂) hinter mich gebracht. Und einige Wochen war ich sogar mit dem Krankenwagen auf deutschen Straßen unterwegs.

Aber eins hatte ich bislang noch nie: Ein eigenes Auto.

Bisher war es einfach nie nötig. (Spätestens) nachdem ich vor einigen Wochen mit meinem Freund Jan aufs Dorf gezogen bin, hat sich das jetzt geändert. Während sich viele FreundInnen bereits mit 18 über das erste eigene Auto freuen konnten, ist es also nun bei mir mit 33 Jahren auch so weit. 😄

Besser spät als nie.“

Auch wenn ich davor auch mit Bus Bahn gut zur Arbeit gekommen war, möchte ich diesen neu gewonnen Luxus mit Blick auf Zeitersparnis, gewonnene Flexibilität und Bequemlichkeit nun wirklich nicht mehr missen!

Nur auf beschlagene und vereiste Scheiben im Winter könnte ich gut und gerne verzichten. Aber ja, irgendwas ist halt immer^^

Im Laufe des Jahres gab es in Sachen Mobilität dann noch ein weiteres großes Upgrade für mich: Ein eBike!

Super praktisch zum Einkaufen oder für Fahrten durch Weinberge und Nachbardörfer! Einige Male bin ich damit auch zur Arbeit gefahren.

Über Stock und Stein sowie Wiesen und Weinberge
Einkehrmöglichkeiten gibt es glücklicherweise ja auch zu genüge.

Hin und wieder machten wir aber auch ein paar „größere“ Radtouren (soll in meinem Fall heißen, wir haben uns nicht nur aufs Rad geschwungen, um etwas essen oder trinken zu gehen, sondern auch, um tatsächlich Rad zu fahren :D).

An Muttertag kamen meine Eltern beispielsweise mit ihren Rädern zu Besuch. Richtig schön war das!

Ganz viel Liebe und Kuchen zu meinem Geburtstag

Außerdem erreichte mich an meinem Geburtstag ein Päckchen mit ganz viel Tee und einem Brief von einer ganz lieben Freundin. Ich habe mich s o o o darüber gefreut!
Und tue es heute noch, wann immer ich einen Tee davon trinke.

Nostalgisches Ferienlager für Erwachsene

Über den ersten Mai nahm ich an einem „Nostalgischen Ferienlager für Erwachsene“ teil – und J A A, es war genauso cool wie es klingt!

Wir verbrachten ein verlängertes Wochenende in einer Jugendherberge im Wald. Dort angekommen machten wir direkt unsere Handies aus und waren in dieser Zeit mehr Kinder als Erwachsene – im allerbesten Sinne! Wir spielten Spiele, machten uns auf eine Schnitzeljagd und knüpften gefühlt den ganzen Tag Scooby Doo-Bänder. Abends spielten wir noch mehr Spiele oder tanzten Freestyle ums Lagerfeuer, bevor wir dann in Mehrbettzimmern oder einfach unterm Sternenhimmel schliefen.

Aufgrund eines kurzfristigen Sommereinbruchs konnte ich tatsächlich alle drei Nächte draußen schlafen und es war einfach toll!

Dank Digital Detox (Handies wurden verbannt) gibt es nur Fotos bei der Ankunft, dafür aber unzählige unbeschwerte echte Glücksmomente – hervorragendes Essen, tolle Menschen und ganz viel Lachen inklusive!

Das Freundschaftsarmband, das mir einer der anderen Teilnehmer schenkte, erinnerte mich noch monatelang an diese unbeschwerten Tage. Und auch die „Liebesbriefe“, die wir uns am Ende gegenseitig geschrieben hatten, lassen mich gerne daran zurück denken!

Mit dir chill’n, das ist was ich will: Sommerurlaub mit Jan in Ägypten

In diesem Jahr machten Jan und ich nach ca. 3 Jahren Beziehung erstmals einen größeren gemeinsamen Sommerurlaub allein als Paar.

Da uns zu dieser Zeit vor allem nach Nichtstun zumute war, fiel unsere Wahl auf ein All Inclusive Hotel in Ägypten. Auch dort gab es jedoch einiges zu erledigen: Alle Viere genüsslich von sich strecken, die Sonne mit einem guten Buch in der Hand auf den Bauch scheinen lassen oder einfach mit einem Kaltgetränk oder Kaffee in der Hand im Pool planschen.

An diesem Pool waren wir fast täglich. Ganz links die Swim-In-Bar mit tollem Kaffee, Detox Wasser, Bier und Cocktails. In der Mitte „unser“ Baum, unter dessen Schatten wir oft den Tag verbrachten.
Gutes Essen (inkl. Pasta-, Omelette-, Pancake- und Grillstation) – auf Wunsch direkt am Strand, fesselnde Bücher und viel Sonne gab es auch…
… und ein eigenes Hotelriff zum Schnorcheln. Für Jan war die faszinierende Unterwasserwelt in Ägypten eine Premiere, bei der ich mich freute, dabei sein zu dürfen.
„I make special coacktail for you!“ 😀

Darüber hinaus waren wir bei einer Beach Party, einer Schaumparty im Pool, einer Feuershow und einem vom Hotel organisierten „Fruit Festival“. Zudem bewunderten wir noch einen Sonnenaufgang am Meer und entspannten bei diversen Massagen.

Einfach mal die Seele baumeln lassen – das war bei uns im Urlaub Programm!

Ansonsten übten wir uns in diesen Tagen beharrlich und erstaunlich diszipliniert im angenehmen Nichtstun – im Übrigen mit herausragendem Erfolg: Gegen Ende der zehn Tage setzte die angestrebte Erholung zwar langsam ein und ein wenig Motivation für Aktivitäten flammte auf – aber dann war unser Urlaub ja auch schon nahezu vorbei. Aber nun gut, wenn es am schönsten ist, sollte man aufhören, nicht wahr?

Und natürlich war das Wiedersehen mit Mogli nach 10 Tagen in der Pension auch mittlerweile mehr als überfällig!

Noch nicht fertig mit Nichtstun: Türkei-Urlaub mit meiner Schwester und unseren Eltern

Anlässlich des 60. Geburtstags meiner Mutter erfüllten wir ihr (und uns) den Wunsch, mal wieder einen gemeinsamen Familienurlaub zu verbringen – wie in den guten alten Zeiten, als meine Schwester Nicole und ich noch Kinder waren.

Aus praktischen (Buchung u.a. aufgrund von Moglis Unfall erst wenige Tage vor dem Urlaub) und nostalgischen Gründen (wir waren früher öfter dort) entschieden wir uns für ein All-inclusive-Hotel in der Türkei. Dort wurden wir während des deutschen Dauerregens im September 2025 mit Temperaturen jenseits der 30 Grad verwöhnt und machten uns bei leckeren Waffeln oder frisch gemachtem Gözleme, entspannenden Massagen (sie zündeten mich sogar an, was sie passernderweise „menschliches BBQ“ nennen), einer Schaumparty im Pool sowie einer Runde Familien(tisch)tennis (ja, beides!) und so vielem mehr eine wirklich tolle und unvergessliche Zeit.

Happy 60th Birthday, Mama!

Über den eigentlichen Geburtstag meiner Mutter waren wir ja im Familienurlaub in der Türkei, aber so ein Anlass muss/darf natürlich auch ausgiebig in größerer Runde zelebriert werden!

Kurz nach unserer Rückkehr gab es dann noch eine Geburtstagsfeier!

Mein Vater hielt eine berührende Rede über das gemeinsame Leben mit meiner Mutter – meine Eltern kennen und lieben sich bereits seit ihrer Jugend. Meine Schwester und ich gaben ein selbst geschriebenes Gedicht mit einigen Schmankerln aus dem Leben des Geburtstagskinds sowie ihren Kontakten zu den Gästen zum Besten. Und zwei musikalisch versierte Gäste spielten einige stimmungsvolle Lieder auf der Gitarre, in die alle Anwesenden fröhlich einstimmten.

Insgesamt war es ein wirklich schönes Fest – wie ich glaube und mittlerweile auch hörte sowohl für das Geburtstagskind als auch für die Gäste. Genau so soll es sein!

Ganzjähriges Wandern und Walken in wunderschöner Natur

Date Nights mit Jan

Hin und wieder versuchen Jan und ich eine Date Night einzulegen, d.h. gemeinsame Quality Time mit Fokus aufeinander statt auf Alltagsprobleme.

Zwar schafften wir es nicht regelmäßig jeden Monat, aber einige Male klappt es durchaus und wir machen uns schöne Nachmittage, Abende oder gar Tage. Manchmal unternahmen wir ganz alltägliche Dinge, hin und wieder gab es aber auch mal größere Events. Im Februar nahmen wir beispielsweise am Pasta-Workshop von Frau Fritzsche in Landau teil: Dabei bereiteten wir zwei unterschiedliche Nudelteige zu und verbrachten einen tollen Nachmittag bzw. Abend in bester Gesellschaft. Und geschmeckt hat es natürlich auch hervorragend – auch wenn wir seitdem nicht ein einziges Mal frische Pasta gekocht haben! 😀

Ein anderes Mal gab es eine Date Night Deluxe bei einem 5-Gänge-Menü im Nachbardorf:

Und an einem anderen Tag haben wir die Gelegenheit für einen Kinobesuch in Mannheim genutzt, als wir dort jemanden abholten. Entgegen meines Vorsatzes #60 in meiner To-Want-Liste für das 4. Quartal 2025 wurde es der Film Momo – eines meiner absoluten Lieblingsbücher meiner Kindheit (wenn nicht sogar mein allerliebstes)! Vor ein paar Jahren habe ich das Buch wieder gelesen und mich direkt wieder verliebt – ein sooo wunderschönes Buch, das mich immer wieder berührt. Beinahe wäre die Verfilmung allerdings an mir vorbei gegangen!

Balkon Makeover: Oh, wie schön ist Balkonien!

Das Herzstück: Ein neuer Boden!
Außerdem: neue Bambusverkleidung, mehr Deko und mehr Grün. Und MoglI 😀
Es wird richtig gemütlich! Eine Lounge (auf dem Foto nicht erkennbar) und viele Pflanzen (darunter ein paar Kräuter und Tomatenpflanzen) laden zum Verweilen und an Sommertagen zum „in-der-Sonne-Brutzeln“ ein.
Apropos brutzeln: Ein Grill musste auch noch her.
Sieht schick aus, finden wir. Vor allem das „Guckloch“ finde ich ja toll.
Jan nutzt den Grill auch fleißig. Yummy!
Und auch so sitzen wir seit der Umgestaltung richtig gerne auf dem Balkon.

In the making: Home-Office Makeover

2025 hat die Qualität meines Arbeitsplatzes zu Hause ganz schön zugelegt! Neben (Jan sei Dank) endlich stabilerem Internet und bis zu 3 verfügbaren Monitoren kann sich nun auch die sonstige Ausstattung richtig sehen lassen!

Seit diesem Jahr bin ich nämlich stolze Besitzerin eines höhenverstellbaren Schreibtischs, den ich mittlerweile schon recht häufig nutze: Manchmal nur für 30 Minuten, manchmal aber auch 2 oder gar 6 Stunden. Ein ganz anderes Arbeitsgefühl!

So lässt es sich doch gut (von zu Hause) arbeiten. Das Foto entstand noch während der Einrichtung (daher die ganzen Kabel).

Mittlerweile habe ich zudem ein Whiteboard neben meinem Schreibtisch hängen (weitere Pinnwände folgen). Außerdem habe ich noch ein richtig tolles Laufband für unter den Schreibtisch (= „Walking Pad“) geschenkt bekommen, was meinen Rückenbeschwerden hoffentlich weiter den Kampf ansagen und meinen Schrittezähler erfreuen wird. Vielen Dank nochmal für dieses tolle Geschenk!

Das Walking Pad ist bereits Mogli-approved und von uns beiden auch schon in Benutzung.

Allerdings ist auch noch einiges zu tun – so fehlt (mir) nach wie vor noch ein funktionierendes Ablagesystem. Außerdem will ich es mir im neuen Jahr auch noch ein bisschen schöner und zugleich funktionaler machen. Aber der Anfang ist schon mal gemacht!

Und ein bisschen Ästhetik gibt es trotzdem schon: Meine Teamleitung bei ProfeS brachte mir aus Kasachstan ein richtig schönes Mousepad mit.

Mogli, wie er leibt und lebt – pardon, schläft und schläft

Ich hätte es früher selbst nicht für möglich gehalten, aber Mogli bei uns aufzunehmen, gehört definitiv zu den besten Entscheidungen meines Lebens! Jeden einzelnen Tag bereichert er meinen/unseren Alltag und schenkt unzählige Momente der Freude, des Schmunzelns oder des Gefühls der Verbundenheit.

Neugierig erkundet Mogli jeden neuen Gegenstand. Kisten und Höhlen liebt er!

Manchmal sind es größere, etwas außergewöhnlichere Momente: Eine Zeit lang ist Mogli morgens zum Beispiel immer mit mir über die Weinberge zum Auto gelaufen (es steht auf einem Parkplatz ca 5-7 Minuten Fußweg entfernt). Dort ist er rein gesprungen und ich habe ihn vor dem Haus wieder abgesetzt (lag ohnehin auf dem Weg).

Im Auto. Auf dem Foto fängt er gerade an zu gähnen 😀

Auch beim Walken oder Spazierengehen kommt Mogli manchmal mit. Als meine Schwester zu Besuch war, waren die beiden rund 45 Minuten zusammen in den Weinbergen unterwegs (in dem Fall natürlich ohne Leine).

Meistens hält er beim Spazieren ein wenig Sicherheitsabstand, bleibt aber immer in der Nähe und miaut lautstark, wenn wir uns zu weit von ihm oder unserem zu Hause entfernen.

Ein anderes Mal ist Mogli uns in den Hof einer Weinstube in Laufnähe unseres Zuhause gefolgt, in die wir uns zum Abendessen gesetzt haben. Er legte sich einfach neben uns auf die Bank als wäre es das normalste der Welt für eine Katze.

Natürlich musste das Essen auch begutachtet werden. Tatsächlich hat er sich eine Bohne geschnappt 😀

Kein Wunder also, dass meine Kollegin sagt, es wäre noch nicht abschließend geklärt, ob Mogli tatsächlich eine Katze oder doch ein Hund sei 😀

Und dann gibt es noch die unzähligen täglichen Glücksmomente, die er uns täglich bereitet, indem er einfach da ist und tut, was ein Kater eben tun muss. Dazu gehört natürlich vor allem Schlafen, hier und da ein Nickerchen, bevor noch etwas ausgeruht werden muss. Und dabei natürlich zuckersüß aussehen, eh klar!

Schmusezeit!

Hier ein paar weitere Einblicke in solche Alltagsmomente mit ihm (wenn du keine Lust auf Katzenfotos hast, kannst du hier direkt zum nächsten Punkt springen):

Alltagsperlen: sonstige große kleine Momente im Leben

Prunksitzung im Dorf
Age of Empire II spielen Jan und ich nach wie vor super gerne. Mein Ziel für 2025 (siehe #58 in meiner TO-Want-Liste für Q4) habe ich aber leider nicht erreicht. Da setze ich auf 2026!
Da die eigentlich geplante Begleitung krankheitsbedingt absagen musste, bin ich mit meiner Schwester kurzerhand auf die Süddeutsche Meisterschaft im karnevalistischen Tanzsport in Saarbrücken gefahren.
Erstmalig durften dort übrigens auch Tanzmajore (das männliche Pendant zu Tanzmariechen) am Turnier teilnehmen. Ein wichtiger Meilenstein im Kontext der Geschlechtergleichheit in diesem Bereich!
Insgesamt war es wirklich ein wundervoller, kurzweiliger und inspirierender Tag!
In der Pfalz ist irgendwo immer gerade Wine o’clock oder kurz vor Bier
Über den Tag der deutschen Einheit machten Jan und ich mal wieder einen ehrenamtlichen Hüttendienst in der Nello-Hütte, bei dem ich zum ersten Mal vorne an der Theke stand. Hat Spaß gemacht!
Ob mit oder ohne Dienst – die Nello-Hütte ist immer einen Besuch wert!
Aber Achtung, bis Mitte Februar ist noch Winterpause!
In diesem Jahr habe ich insgesamt wirklich sehr wenig Musik gehört. Aber wenn, dann fast immer dieses Lied („Für immer Frühling“) mindestens einmal. Ich mag einfach die Energie und die Vision dahinter. Das Lied schenkt mir gute Laune und Zuversicht.
Mega-Wiedersehen nach 13 Jahren: Ein Freund aus Mexiko war mit seiner Mutter auf Europa-Reise. Gemeinsam mit einer Freundin aus unserer Bachelor-Zeit inklusive ihrem Mann und Tochter gab es ein wundervolles Wiedersehen!
Es war S O O schön, euch alle mal wieder zusehen!
Ich nehme an einer Blogparade teil und gebe ein paar Tipps für entspannte Produktivität. In diesem Beitrag beschreibt die Initiatorin Astrid Engel, die auch mein Blog-Buddy ist, ihre Learnings aus meinem Artikel.
Apropos: Ich freue mich sehr, dass wir das ganze Jahr unseren Austausch fortgesetzt haben!
Auch in diesem Jahr bauen wir auf unserem Balkon Tomaten an – 7 Pflanzen an der Zahl. Die Ernte ist dieses Jahr in der Quantität ganz gut (letztes Jahr konnten wir bei drei Pflanzen nur eine Hand voll Tomaten ernten), aber geschmacklich haben wir noch einiges an Optimierungsbedarf. Den ein oder anderen Salat bekommen wir trotzdem damit hin.
Immer mal wieder gab es Zeit und Lust zum Spielen – hier in meiner Heimatstadt Walldürn mit meinen Eltern und Jan.
Meine Mama machte mal wieder leckere Grießschnitten für meine Schwester und mich!
Das ist ein dick gekochter Grießbrei, der anschließend mit verklappertem Ei in der Pfanne ausgebacken und mit Zimt und Zucker bestreut wird.
Das schmeckt nicht nur unfassbar gut, sondern bedeutet für Nicole und mich auch ein Stück Kindheit. <3
Auch Dampfnudeln fallen für mich in die „schmeckt-nach-Kindheit-Kategorie!“. Nun habe ich herausgefunden, dass es hier in der Umgebung sogar eine Dampfnudel-Kerwe gibt. Toll!
Gesellige After-Work-Runde mit ProfeS-KollegInnen
Großes Familientreffen im August – endlich lernte Jan nach über drei Jahren auch mal die Familie des Bruders meines Vaters kennen.
Der aufmerksame Betrachter wundert sich vielleicht: Das Foto zeigt kein Familienbild, sondern eine (wie ich finde faszinierende) Fischkuppel im Teich meines Onkels. Das Wasser erwärmt sich unter der Kuppel schneller, so dass die Fische sich dort gerne aufhalten und wunderbar beobachtet werden können. Auch zum Beispiel Krankheiten können so schneller erkannt werden. Was es nicht alles gibt!
Einem Trend auf LinkedIn folgend habe ich ChatGPT (natürlich ohne Login) gefragt: „Wer ist Kathrin Frank?“
Der Herbst färbt alles wieder in den schönsten Farben und taucht alles in magisch anmutende Farben.
Jan perfektioniert sein Curry – ich liebe es! Allerdings hat unser regelmäßiger Curry-Genuss (wir essen es sicher 1x pro Woche in unterschiedlichen Variationen!) zur Folge, dass wir mittlerweile wirklich ziemlich scharf essen.
Bierprobe an Papas Geburtstag in der Distelhäuser Brauerei. Sind die Probegläschen nicht süß? 🙂
Mit der ProfeS-Weihnachtsfeier beendete ich nach knapp 2,5 Wochen Verzicht mein Industriezucker-Fasten. Anschließend wurde mit meinen KollegInnen aus aller Herren Länder noch fleißig das Tanzbein geschwungen.
Anbaden im See – oder handelt es sich am 30.11. dann eher um Abbaden? Eisig kalt war es, aber gleichzeitig sooo schön. Danach schmeckt das Frühstück doch gleich noch besser!
In diesem Jahr backen Jan und ich deutlich weniger Plätzchen als im Vorjahr, aber immerhin gibt es Ausstecherli und Vanillekipferl (inkl. Vanillekipferlcookies).
Von wegen „dunkle Jahreszeit“: Die Sonne scheint um den Jahreswechsel tagelang bei strahlend blauem Himmel!

Erste Male: Das habe ich 2025 zum ersten Mal erlebt/gemacht.

  • Ich war für die Transformationsbegleitung im Radio und habe eine Keynote gehalten
  • Ich war zum ersten Mal in meinem Leben in Vollzeit festangestellt
  • Ich habe zum ersten Mal an einer Telefonfortbildung teilgenommen: Spannendes und niedrigschwelliges Konzept, aber mir fehlt der visuelle Anteil, um meine Konzentration aufrechtzuerhalten und mehr Verbindung aufzubauen
  • Ich habe meine erste berufsbegleitende Weiterbildung als IHK-geprüfte Fachkraft für Stressmanagement erfolgreich und mit Auszeichnung abgeschlossen (meine letzte längere Ausbildung als Life Coach absolvierte ich studienbegleitend)
  • Ich habe am 19.2. mein erstes Auto angemeldet und mir später mein erstes eBike geholt
  • Ich habe mein erstes Insta-Reel über eine Exkursion mit „unseren“ FEMME-Frauen veröffentlicht
  • Ich war auf einem nostalgischen Ferienlager für Erwachsene
  • Ich habe Diamond Painting ausprobiert (und für gut befunden)
  • Beim RLP-Tag habe ich zum ersten Mal bei Lachyoga mitgemacht. Zunächst kommt man sich reichlich dämlich vor, aber wenn man sich darauf einlässt funktioniert es einfach: Man muss dabei einfach lächeln oder gar von Herzen losprusten.
  • Ich habe auf Empfehlung einer Freundin Melonenlimo probiert
  • Ich war mit einem Kater an der Leine spazieren und zum ersten Mal sogar mit Mogli im Urlaub
  • Ich habe das buddhistische Zentrum in meinem Wohnort zum ersten Mal besucht
  • Ich habe (aus Neugierde und Bequemlichkeit) Vanillekipferl-Cookies gebacken

Mein 2025 in Zahlen

  • Screenshot meiner Startseite:
  • LinkedIn-Kontakte bzw. Follower: 2024: 1.542 Follower und 1.442 Kontakte
    (2024: 1.346 Follower und 1.262 Kontakte; 2023: 815 Follower)
  • Aktueller Stand meiner Instagram-Follower: 51 – ich bin nach wie vor kaum aktiv dort
    (2024: 27)
  • Webseiten-Besucher in 2025
  • Durchschnittliche Anzahl an Wochenstunden in Festanstellung: 39,5 h
    (2024: ca. 23,5h, 2023: 20h)
  • Anzahl der veröffentlichten Blogartikel in diesem Jahr: 28
    (2024: 38)
  • Anzahl meiner Notizen in Obsidian: 603
    (2024: 493; 2023: 211)
  • Run Streak tägliche Meditation bei Headspace: 2.691 Tage – und >22.000 Minuten meditiert
    (2024: 2.326; 2023: 1944)
Das sind mittlerweile gut 6 Jahre ausnahmslos tägliche Meditationspraxis – allein mit dieser App!
  • Laut Smart Watch legte ich 2025 im Schnitt 5.790 Schritte täglich zurück – mithilfe des neuen Laufbands werde ich da 2026 hoffentlich wieder besser abschneiden
    (2024: 7.989 pro Tag)

Mein Ausblick auf 2026: 7 Ziele für das neue Jahr

  • Meinen Online-Kurs launchen und mein Angebot im Kontext meiner Selbstständigkeit endlich in die Welt bringen
    P.S.: Ich vergebe 2026 auch wieder einige 1:1-Plätze. Melde dich einfach bei Interesse bei mir, um dir schon mal deinen Platz zu sichern.
    Wenn du auf dem Laufenden bleiben willst, trage dich für meinen Newsletter ein!
  • Content-Routinen entwickeln: Mehr fachbezogene Artikel auf diesem Blog veröffentlichen (statt wie zuletzt nahezu ausschließlich persönliche Artikel) und mehr hochwertigen Content konzipieren

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  • 15 Beschäftigte in RLP über die Transformationsbegleitung Region Südpalz durch Einzelcoachings bei ihrer beruflichen Weiterentwicklung unterstützen
    Hier findest du die Förderkriterien (dank Förderung ist die Projektteilnahme für dich dann absolut kostenfrei) und kannst dich anmelden (sofern wir noch verfügbare Kapazitäten haben).
  • ProfeS als Anbieter für Firmenschulungen in der Region bekannt machen
    Falls du selbst TrainerIn bist oder aber für dein Unternehmen qualitativ hochwertige Schulungen suchst, melde dich gerne bei mir: kathrin.frank@profes-gmbh.de!
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  • Meinem Körper wieder etwas mehr Aufmerksamkeit schenken (bewusstere Ernährung, mehr Bewegung im Alltag)
  • Meine tägliche Meditationsroutine aufrecht erhalten
  • Mein Motto für 2026 heißt: Grow with the flow

Kommentare

2 Antworten zu „Mein Jahresrückblick 2025: Back on track“

  1. toll gemacht und viel erlebt

    1. Jaa, es war ein spannendes Jahr!
      Herzliche Grüße
      Kathrin

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Hallo, ich bin Kathrin.

Ich lebe und liebe Veränderungen – deshalb begleite ich Unternehmen und Menschen wie dich dabei, die Zukunft proaktiv nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten.

Auf meinem Blog schreibe ich über achtsame Selbstführung, gesunde Produktivität, Selbstorganisation, buddhistische Psychologie, Selbstverantwortung und New Work Konzepte. Außerdem findest du persönliche Einblicke und authentische Berichte über meine eigenen Erfahrungen rund um Veränderungen – beruflich wie privat.



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