Der November war für mich sowohl arbeits- als auch lehrreich in unterschiedlichen Hinsichten. Ich habe – neben dem Daily Business – zahlreiche Wege aus der Komfortzone gefunden und mich auch fachlich weitergebildet. Warum die Liebe sich trotzdem wie ein roter Faden durch diesen Monat (und letztlich mein gesamtes Leben) zieht und wie ich (mal wieder) zu dieser Erkenntnis gekommen bin, liest du in diesem Beitrag.
Keynote und Co-Moderation beim Arbeitgeberforum der WEG
Als Transformationsbegleiterin für das Land RLP durfte ich in diesem Monat gemeinsam mit der WEG (Wirtschaftsförderung Neustadt) das Arbeitgeberforum Fachkräftesicherung in Neustadt mitgestalten.

Darüber hinaus hielt ich eine Key Note über Future Skills und den Beitrag unseres Projekts zur Sicherung der Beschäftigungsfähigkeit, bevor in Kleingruppen gemeinsam regionale Herausforderungen und Chancen im Kontext von Transformationsprozessen skizziert und diskutiert wurden.
Fazit des Abends: Viele Impulse und spannende Diskussionen, die schon im Dezember mit dem ein oder der anderen UnternehmerIn fortgesetzt werden. Ich freue mich schon darauf, gemeinsam Wege zu finden, wie die Transformationsbegleitung Region Südpfalz deren Beschäftigte im Wandel unterstützen kann.
Notion LOS Mastermind mit August Bradley
Vor mittlerweile vielen Jahren bin ich auf Notion und fast gleichzeitig die frei zugänglichen Videos von August Bradley über ein dort eingebettetes Life Operating System (LOS) gestoßen. In mühevoller Kleinstarbeit habe ich damals über viele Wochen dieses (durchaus komplexe) System für mich nachgebaut. Einige Jahre war es mein Alltagsheld und Friedensbringer sowie mein Accountability-Partner für meine persönlichen und beruflichen Ziele.
Irgendwann wollte ich das System an meine veränderten Lebensinhalte und die neuen technologischen Möglichkeiten anpassen – und bin (aus verschiedenen Gründen) kläglich gescheitert. Seit diesem Zeitpunkt nutzte ich Notion zwar weiterhin fast täglich, aber nicht mehr so integriert und output-orientiert wie zuvor.
Bei meiner Quartalsplanung (einen Teil davon habe ich als To-Want-Liste veröffentlicht) entschied ich mich dazu, mich im Jahresendspurt auf Fortschritte in Bezug auf meine Arbeit zu konzentrieren (siehe auch den nächsten Punkt). Kurz darauf erfuhr ich, dass August Bradley sein gesamtes System neu konzipiert hat und gerade launcht.
Ich war lange Zeit unentschlossen – u.a. aufgrund des hohen bereits geplanten Workloads in diesem Monat sowie auch dem nötigen zeitlichen und finanziellen Invest. Schließlich entschied ich mich dann aber doch dafür, die letzten Wochen des Jahres zu nutzen, mithilfe des frisch aufgesetzten Templates sowie der engagierten und ambitionierten Community aus der ganzen Welt mein System für 2026 wieder einsatzbereit zu machen.

Ich bin jetzt IHK-geprüfte Fachkraft für Stressmanagement
Als Transformationsbegleiterin berate und bestärke ich Beschäftigte unter anderem darin, ihre persönliche Beschäftigungsfähigkeit durch passende Weiterbildungen aufrechtzuerhalten oder gar zu erhöhen. Das Ziel: Ein möglichst zukunftssicherer Job, der zu den persönlichen Stärken und Interessen passt – und das auch, obwohl die Welt gerade in vielerlei Hinsicht durchzudrehen scheint.
Das Land RLP unterstützt solche Bestrebungen mit einem spannenden Förderprogramm, dem QualiScheck. Ich bin ja grundsätzlich ein großer Freund von #practicewhatyoupreach. Daher wollte ich diese Möglichkeit direkt mal selbst ausprobieren.
Ich entschied mich für einen berufsbegleitenden IHK-Lehrgang als Fachkraft für Stressmanagement und freue mich sehr über den erfolgreichen Abschluss in diesem spannenden und in meinen Augen weiterhin hochrelevanten Themenbereich!

Was im November sonst noch los war
- Für die ProfeS GmbH war ich bei der BVMW-Veranstaltung „New Work. New Spaces“. Ein spannender Vortrag über New und Old Work, tolle Gespräche und ein Blick auf die neu gestalteten Räumlichkeiten der Sparkasse in Landau. Ein inspirierender und impulsreicher Abend!

- Im November fand auch der jährliche Weiterbildungstag bei ProfeS statt. Neben unternehmensinternen Entwicklungen waren Trends auf dem Arbeitsmarkt ein wichtiges Thema. Darüber hinaus ging es um das Thema der häuslichen Gewalt – kein einfaches, aber ein wichtiges Thema. Wie wichtig es für mich und meine Arbeit in diesem Moment tatsächlich war, wurde nochmal unterstrichen, als mich eine der von mir betreuten Frauen wenig später aus dem Frauenhaus anrief. Die Weiterbildung kam für mich (und damit indirekt auch die Frau) daher zum perfekten Zeitpunkt.
In diesem Sinne: Seid aufmerksam in eurem Umfeld – häusliche Gewalt ist auch in Deutschland weiter verbreitet als man zunächst annimmt! - Beim Tag der Qualifizierung der IHK Pfalz in Ludwigshafen war ich für die Transformationsbegleitung ebenfalls vor Ort.

- Darüber hinaus konnte ich einen Auftrag im Kontext meiner Selbständigkeit erfolgreich abschließen. 🥳
- Zwischenfazit: Arbeitstechnisch war bei mir phasenweise ganz schön viel los im November! Ein gutes Beispiel dafür ist auch 12. November, an dem ich (wie viele andere BloggerInnen) traditionellerweise meinen Tag als 12-von-12 verblogge.
- ProfeS-Weihnachtsfeier: In gemütlicher und weihnachtlicher Atmosphäre neue und bekannte KollegInnen (besser) kennenlernen, leckeres Essen genießen und danach mit Menschen aus den unterschiedlichsten Regionen der Welt das Tanzbein schwingen – ein schöner Abend, der mich berührte!
- Bei der Weihnachtsfeier gab es auch mein „Fastenbrechen“: Nach knapp 2,5 Wochen Verzicht auf (industriellen) Zucker symbolisierte die Feier für mich das Ende meines Mini-Fastens.

- Familientreffen in meiner Heimatstadt Walldürn zum Geburtstags meines Vaters (Ende letzten Monats bzw. Anfang November)
- Eine Freundin und absoluter Herzensmensch kam zu Besuch: Es war zwar nur kurz, aber sooo schön: ein Wellness-Tag in der neu eröffneten Therme in Bad Dürkheim, ein leckeres Curry, ein paar Spiele, ein gemütliches Frühstück – und vor allem ganz viele tolle Gespräche. Danke, dass du da warst – ich habe mich riesig gefreut 💜

- Apropos: Er macht natürlich auch anderswo stets eine gute Figur!
Auf dem Bild ganz rechts hatte er sich gekonnt unter der Decke vergraben und ist damit Jan zuvor gekommen, der sich dort auch gerade einkuscheln wollte. Tjaaa, first come, first eingemümmelt würde ich sagen 😀



- Der erste Schnee der Saison ist gefallen!

- Wir haben einem französischen Einkaufszentrum einen kurzen Besuch abgestattet und uns mit überraschend großartigen Ofenkäse aus dem Nachbarland versorgt!

- Ein weiterer 60. Geburtstag, diesen Monat in Jans Familie (anlässlich des 60. Geburtstags meiner Mama waren wir im September im Familienurlaub, im Oktober folgte dann die große Feier mit Verwandten und FreundInnen)
- Anbaden (oder ist es vielleicht eher Abbaden) im See am 30. November. Eisig kalt war es, aber gleichzeitig sooo schön! Danach schmeckt das Frühstück doch gleich noch besser!

- Ein kurzer Besuch bei Jans Oma – die letzten Male war ich aus unterschiedlichen Gründen nicht dabei. Daher habe ich mich sehr gefreut, sie mal wieder zu sehen!
- Vor allem nach diesem Besuch, aber auch den ganzen Monat über war ich in Gedanken besonders viel bei meiner eigenen Oma, die vor 6 Jahren gestorben ist. Da sowohl Sterbe- als auch Geburtstag im November sind, sind die Erinnerungen in dieser Zeit nochmal intensiver und präsenter als sonst. Und zwar in allen Facetten: Sowohl die Dankbarkeit für die unvergessliche gemeinsame Zeit als auch die Trauer über den Verlust. Und nicht zuletzt auch die Erinnerung an das, was ich mir selbst versprochen habe, als sie im Beisein meiner Schwester und mir starb.

- Beim Ausgang des Pflegeheims von Jans Oma stand ein Glas: „Zieh dir einen guten Gedanken“. Da konnte ich natürlich nicht widerstehen! Auf dem zusammengerollten Zettelchen stand handschriftlich:
„Am Ende zählt nur, wie sehr du geliebt hast.“
Für mich steckt da ganz viel Wahrheit drin. Und es berührt mich, während ich diese Zeilen hier schreibe, denn ich merke, wie viel es in meinem Leben gibt, das ich liebe: Meine Familie, meinen Partner, unseren Kater, meine FreundInnen und so viel mehr. Aber eben auch meine Arbeit – wenn auch natürlich ein wenig anders. Und doch: Ich liebe meine Arbeit, meine Projekte und auch die Menschen, deren Leben und Arbeiten ich durch unsere Zusammenarbeit ein ganz kleines Stückchen besser machen kann.

Ausblick auf den Dezember 2025
- Finalisierung der Gespräche für 2026
- Abschluss meiner Projekte und Abschied aus meinem Projekt FEMME (FEMale Migrants Empowerment)
- Mein Notion Life Operating System für 2026 aufsetzen
- Plätzchen backen und diverse Weihnachtsmärkte besuchen
- Urlaub genießen und einen (hoffentlich) ruhigen und besinnlichen Jahresausklang gestalten





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