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Mein Leben und ich

Hallo, ich bin Kathrin Frank, komme aus Walldürn (Odenwald) und bin 29 Jahre alt. Ich unterstütze Einzelpersonen und Unternehmen dabei, ihre aktuellen Herausforderungen durch nachhaltige Veränderungsprozesse proaktiv zu bewältigen.

Was mich antreibt? Nun, letztlich werden Unternehmen immer gegründet, um einen bestimmten Zweck zu erfüllen. Dieser besteht meiner Meinung nach stets in der (zumindest indirekten) Erfüllung eines menschlichen Bedürfnisses. Zudem sind es letztlich Menschen, die diese Organisation dann durch ihr Wirken zum Leben erwecken. Zahlreiche Faktoren führen jedoch immer wieder dazu, dass insbesondere im Arbeitskontext gerade die Menschlich­keit und die Anerkennung der Individualität an vielen Stellen verloren geht. Physische und psychische Erkrankungen von Arbeitnehmenden sind die Folge. Letztlich ein fataler Teufelskreis – denn Organisa­tionen brauchen Menschen und auch umgekehrt brauchen Menschen in meinen Augen Arbeit.

Deshalb habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, Menschen dabei zu unterstützen, wieder mehr Freude an ihrer Arbeit zu finden. Dazu sind meiner Erfahrung nach sowohl tiefgreifende strukturelle Veränderungen auf systemischer Ebene als auch Maßnahmen mit kleineren Gruppen notwendig. Auch die persönliche Ebene darf dabei in meinen Augen nicht zu kurz kommen – so ist es doch die Freude am Leben insgesamt, die die Grundlage für sinnstiftende und begeisterte Arbeit darstellt.

Durch mein Studium International Management (B.Sc) an der Hochschule Karlsruhe für Technik und Wirtschaft verfüge ich über ein fundiertes betriebswirtschaftliches Know-How sowie über Grundlagen­kenntnisse in angrenzenden Fachgebieten. Um die menschliche Komponente in Organisationen in den Vordergrund zu stellen, entschloss ich mich anschließend für das Masterstudium der Wirtschaftspsychologie (M.Sc.) an der Universität Bremen. Im Rahmen von insgesamt zwei Jahren Voll- und Teilzeitpraktika in Unternehmen verschiedener Größen und Branchen konnte ich darüber hinaus wertvolle Einblicke in die betriebliche Praxis gewinnen. Die Entwicklung meiner eigenen Persönlichkeit halte ich neben einer kontinuierlichen Erweiterung von Fachkompetenzen ebenfalls für eine unabdingbare Voraussetzung, um meine berufliche Vision erfolgreich verwirklichen zu können. Daher habe ich zahlreiche optionale Kurse belegt, die sich unter anderem mit Konflikt­management, Gesprächsführung oder auch Zeit- und Selbstmanagement beschäftigen. Ein Fernkurs am Laudius Institut gab mir Gelegenheit, mich zunächst intensiv mit mir selbst auseinanderzusetzen, bevor ich nun meine Erfahrungen und mein Wissen als Life Coach auch an andere Menschen weitergeben kann. Ende 2019 entschloss ich mich dann, mir selbst und meiner eigenen Weiterentwicklung ausreichend Raum zu schenken. Im März 2020 wollte ich den Jakobsweg gehen: mit wenig Gepäck, dafür aber vielen Fragen zog es mich nach Spanien. Um Antworten zu finden, um mich mit mir selbst und meinem Leben auseinanderzusetzen. Einige Tage vor meinem Aufbruch wurden dann aufgrund der Corona-Pandemie die Grenzen geschlossen. Im ersten Moment für mich sehr ungünstig, wenn man bedenkt, dass ich kurz zuvor alles aufgegeben hatte: meine Arbeit, meinen Freund, unsere Wohnung, meine Stadt. Viele meiner Freunde und mein gewohnter Alltag waren nun über 500 km entfernt. Schnell durfte ich jedoch die Erfahrung machen, dass der Jakobsweg tatsächlich nur eine Möglichkeit ist, sich selbst zu finden. Mein persönlicher Weg sah dann eben anders aus: frei nach Hape Kerkelings berühmtem Buchtitel lässt es sich wohl folgendermaßen am besten beschreiben: „Ich bleib dann wohl mal hier – Mein Jakobsweg im Kinderzimmer“. Im Nachhinein ein Glücksfall für mich – habe ich doch nahezu alles gefunden, was ich mir auf dem Jakobsweg erhofft hatte. Und sobald es die Umstände wieder erlauben, werde ich diesen Weg trotzdem gehen. Vermutlich mit anderen Fragen, mit einem anderen Ziel. Aber, wie heißt es so schön? – Alles zu seiner Zeit.

Und apropos, meine Studienzeit habe ich tatsächlich in vielerlei Hinsicht ausgiebig genutzt: So habe ich auf vier Kontinenten gelebt, gelacht, gearbeitet und studiert, knapp anderthalb Jahre davon außerhalb Europas. Meine Neugierde, Anpassungsfähigkeit und Flexibilität bescherten mir dabei zahlreiche wertvolle Erfahrungen im internationalen Kontext. Durch das Eintauchen in andere Kulturen lernte ich nicht nur viel über andere Menschen und ihre Sichtweisen auf die Welt, sondern auch über mich selbst. Nicht zuletzt konnte ich dabei auch meine Fremdsprachenkenntnisse vertiefen. Im Rahmen meiner Auslandssemester in Indonesien und Südafrika konnte ich zudem mit dort ansässigen Unternehmen englischsprachige Projekte im Bereich der Organisationsentwicklung durchführen.

Nach meinem Studium nutzte ich dann die Gelegenheit, als freiberufliche Organisationsentwicklerin zu arbeiten. Zu meinen bisherigen Projekten gehören unter anderem die Mitwirkung an einer Befragung zur psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz, die Begleitung der Implementierung von Holakratie als neue Organisationsstruktur oder auch die Interventionsbegleitung beim Wechsel zu Großraumbüros. Zudem konnte ich durch die enge Zusammenarbeit mit einem Auftraggeber zahlreiche Einblicke in Personal­entwicklungsmaßnahmen für Mitarbeitende und Führungskräfte erhalten und an Workshops und Coachings mitwirken.

Meine Lebensumstände und insbesondere mein Studium ermöglichten es mir, beruflich die Richtung einzuschlagen, bei der mein Herz, meine Leidenschaft und mein Verstand zusammenwirken. Schon seit meiner Jugend ist es mir daher stets ein großes Anliegen, auch etwas an die Gesellschaft zurückzugeben. Da mir das Wohl und die Qualifizierung künftiger Generationen am Herzen liegt, habe ich bereits in meinem Bachelorstudium einen Ausbilder­schein der Industrie- und Handelskammer erworben. Ehrenamtliche Tätigkeiten wie zum Beispiel als Trainerin und im Jugendvorstand des Turnvereins meiner Heimatstadt, bei der internationalen Studierendenorganisation AIESEC sowie als Rettungshelferin beim Deutschen Roten Kreuz waren und sind mir daher stets ein großes Anliegen. Darüber hinaus arbeitete ich in Bremen mit minderjährigen, unbegleiteten Flüchtlingen.

Zum Ausbruch der Corona-Pandemie arbeitete ich ehrenamtlich im Krankenhaus und wirkte beim Hackathon der Bundesregierung mit, bei dem Lösungen für die durch das Virus entstandenen Herausforderungen erarbeitet wurden.

Mein bisheriges gesellschaftliches Engagement sowie meine hohe akademische und außeruniversitäre Leistungsfähigkeit wurde bereits mehrfach honoriert: Die WiWi-Media AG zählte mich im Winter­semester 2017/18 „zu den 16 talentiertesten Studierenden“ Deutschlands und nahm mich daher in das Hochbegabtenprogramm WiWi-Talents auf. Darüber hinaus qualifizierte ich mich als eine von 30 Master­studierenden zum Finale der deutschlandweiten Best Student Challenge 2017. Ein Stipendium der Universität Bremen für mein Auslandssemester in Südafrika und der Abschluss meines Masters in Wirtschaftspsychologie „mit Auszeichnung“ zeugen ebenfalls von meiner hohen Leistungsbereitschaft. In meinen Augen beruht diese vor allem auf meiner Leidenschaft, für das was ich tue. Neben meinen Kompetenzen und Erfahrungen gebe ich all mein Herzblut und meine Leidenschaft in das, was ich tue. Und erfreulicherweise scheint dies anzukommen – bei meinen Kooperationspartnern genauso wie meinen Kunden. Und das wiederum motiviert mich täglich, weiterhin mein Bestes zu geben!

 

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